Von Stabparkett bis 2- und 3-Schichtparkett
Vor allem bei Parkett gibt es eine Vielzahl an sehr unterschiedlichen Typen, die sich beim Aufbau mitunter deutlich unterscheiden.
3-Schicht-Parkett bzw. Fertigparkett
Am verbreitetsten ist heutzutage die Variante als 3-Schicht-Parkett. Hier wird eine dünne, zusammenhängende Holzlage unterlegt mit günstigen Nutzhölzern oder einer HDF-Platte und zuletzt mit einem Gegenzugfurnier, welches die Diele in Form hält. Die Beliebtheit von 3-Schicht-Parkett alias Fertigparkett erklärt sich durch das praktische Nut- und Federsystem, welches eine schnelle Verlegung ganz ohne Verkleben ermöglicht. Fertigparkett oder „Klick-Parkett“ lässt sich so einfach wie Laminat ineinanderklicken, wodurch der halbwegs geübte Heimwerker die Kosten für einen Bodenleger einsparen kann.
2-Schicht-Parkett
2-Schicht-Parkett besitzt eine geringere Aufbauhöhe als 3-Schicht-Parkett, wodurch es auch bei kniffligen Renovierungsanforderungen verwendet werden kann. Allerdings muss es verklebt werden. Es arbeitet auch besonders effizient zusammen mit einer Warmwasser-Fußbodenheizung.
Stabparkett
Dieses besteht in den meisten Fällen aus massiven Parkettstäben (seltener 2-Schicht), und lässt sich zu sehr schönen Parkettmustern verkleben (mehr dazu unter Parkett-Optiken weiter unten im Text!).